Werbung
gebana ist Pionierin für fairen Handel. Die «Bananenfrauen», unsere Gründermütter, begannen bereits 1973, Supermärkte und Konsumenten mit der Ausbeutung der Arbeiterinnen auf den Bananenplantagen Lateinamerikas zu konfrontieren. Heute bauen sie direkte und nachhaltige Wertschöpfungsketten vom Bauern bis zur Kundin auf. Aktuell sind sie in Burkina Faso, Togo und Brasilien vor Ort.
Die Frauen arbeiten jeweils von Januar bis etwa Juli in den Manufakturen. Danach ist Pause bis zur nächsten Ernte. Trotzdem sind sie das ganze Jahr über kranken- und rentenversichert und bekommen auch nach Saisonende noch einen Teil ihres Grundgehalts – finanziert durch den Gewinn des Unternehmens. Auf die Weise muss LIMBUA sie nicht entlassen und im Januar auch keine neuen Leute suchen.
Den Rest des Gewinns investiert das Unternehmen gemäss Horlitz in neue Projekte und ins Wachstum. Etwa in die eigene Baumschule, bei der Bauernfamilien günstig Setzlinge beziehen können, in Schulungen oder in neue Produktionsanlagen.
Bauernfamilien müssen beweisen, dass sie biologisch anbauen
Die Besonderheiten der Firma gehen aber noch weiter. LIMBUA hat zum Beispiel zwei Geschäftsführer. Einen in Deutschland und einen in Kenia. Der deutsche Geschäftsführer ist aber meistens auch in Kenia. Er heisst Matti Spiecker und hat das Unternehmen vor rund 14 Jahren gegründet.
Inspiriert durch eine Forschungsreise ging Spiecker 2006 nach Kenia. Gemeinsam mit ein paar Bauernfamilien probierte er damals aus biologisch produzierte Macadamianüsse zu exportieren.
Heute verarbeitet LIMBUA die Rohnüsse von knapp 5000 Bauernfamilien. Weitere Familien sind in der Warteschleife, wie Horlitz erklärt. “Während zwei Jahren müssen sie beweisen, dass sie tatsächlich biologisch anbauen”, sagt er. “Erst dann nehmen wir ihnen die Nüsse ab.”
DEGUSTATIONSSET GEMISCHT
Fazit,