Mittwoch, 20. Februar 2019

Marco und Dima Rezension

Sind wir alle reine einheimische?

Die meisten von uns nicht würde man genau nachforschen sind wir alle gemischt.

Warum aber geht man in den Land wo man wohnt so arg gegen Ausländer an?


Die Frage habe ich mich schon oft gestellt, auch vor allem weil ich es selber miterlebt habe. Ich bin eine Deutsch Türkin. Aufgewachsen in Deutschland und hatte immer das Gefühl bis Heute nicht dazuzugehören.Ständig fallen Bemerkungen bis hin zum Mobben und Verprügeln.Und das nicht nur von außen, sondern auch aus der Familie!
Ständig muss man gegen falsche Vorurteile ankämpfen.
Man soll sich Endscheiden was man ist.Wie es aber in mir ausschaut interessiert keinen.
Ich fühle mich weder Deutsch noch Türkisch.
Ich bin ich und das ist gut so.

Heute möchte ich Dir ein Buch vorstellen, in dem es um Ausländer Feindlichkeit geht.Bis er selber zum Ausländer wird und sich seine Einstellung derartig ändert.


Marco und Dima

Bela Vivo



Berlin 1993. Der arbeitslose Skinhead Marco macht – wie viele andere in Deutschland – Einwanderer und Asylanten für seine missliche Lage verantwortlich. Eines Abends trifft er in einer Kneipe auf den jungen Spätaussiedler Dima, der erst vor Kurzem mit seiner Familie von Russland nach Deutschland gezogen ist. Im Gegensatz zu seinem älteren Bruder Yury ist Dima voller Optimismus und will sich schnell integrieren. Nach einem verhängnisvollen Streit mit Dima und Yury flieht Marco ins Ausland, wo sich ihm eine neue aufregende Welt offenbart. Zeitgleich holt ihn ein altes Geheimnis ein, das ihn letztendlich mit dem jungen Spätaussiedler Dima verbindet.„Marco und Dima“ handelt von Intoleranz und Ausländerfeindlichkeit, die kurz nach der Wende einen traurigen Höhepunkt erreichte, aber auch von Hoffnung, Veränderung und Selbstfindung. Darüber hinaus ist das Buch eine packende (teils humorvolle) Mischung aus Thriller, Liebesroman und Kulturkunde – mit einem Hauch von Mystery.

  • Taschenbuch: 228 Seiten
  • Verlag: Independently published (13. Dezember 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1790440157
  • ISBN-13: 978-1790440153
6,99

Fazit,
Das Buch spricht ein wichtiges Thema an.
Rassismus,Rassimus ist weiterhin ein großes Problem in unserer Gesellschaft, wie schon damals vor 25 Jahren. 

Das Buch wird aus der Sicht von Marco und Dima erzählt.
Man ist fassungslos und voller Wut, wenn man liest was Marco anfangs für dummes Zeug redet.Marco ist ein Skinhead aus Berlin und Dima ein Spätaussiedler aus Russland. Eines Tages treffen die beiden aufeinander und es passiert ein Unglück. Marco wird nach dem Unglück verfolgt und er haut nach Brasilien ab.Plötzlich ist ER der Ausländer in einem Land, benötigt Hilfe von Brasilianern und erhält diese auch stets mit einem Lächeln der Einwohner. Dort lernt er eine Jüdische ältere Dame und Ihren Enkel kennen. Er arbeitet dort für zwei Wochen in einer Gastronomie und lernt weiter neue Menschen aus verschiedenen Kulturen kennen. In diesen zwei Wochen sind Veränderungen bei Marco zu sehen. Dann fiebert man mit, wie sich sein Wandel abzeichnet.

Das Ende fand ich besonders bewegend. Ein Buch, das alle Emotionen in Anspruch nimmt.

Die Wandlung vom Rechtsradikalen zu einem Menschen, der andere so akzeptiert wie sie sind, sich als Schwuler outet und endlich glücklich ist, bis sein rechtsradikaler Freund ....,möchte nicht zu viel verraten, es lohnt sich dieses Buch zu lesen.

Es veranlasst einem  zum Nachdenken!
Eine Geschichte die von Ausländerfeindlichkeit, aber auch Hoffnung, Veränderung und Selbstfindung handelt. 

Von uns gibt es 
5 von 5 Sternen

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